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Märchen

Lassen Sie sich von mir, in ein Land voller Geheimnisse, spannender Geschichten und Begegnungen entführen.

Hören Sie die Weisheiten zauberhafter Märchen. Ich erzähle Ihnen vom Zauber der unsere Herzen ergreift, von der Liebe, vom Glück und von den drei Wünschen im Märchen.

​Märchen sind altes Kultergut, die uns zunehmends verloren gehen und falsch verstanden sowie durch Illustrationen, Filme und Hörbücher verfälscht werden. Märchen sind wie sie sind und es ist wichtig, dass wir in uns eigene Bilder aufsteigen lassen können. Sie  erzählen uns wie das Leben ist und erklären, dass wir durch Berge  und Täler durch müssen. Es gibt keine bessere Vorbereitung aufs Leben als Märchen.

 

Seit 20 Jahren bin ich Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft e.V.. Ich habe an verschiedenen Erzählseminaren teilgenommen und habe seit nun mehr 30 Jahren viel Freude am freien Erzählen der Märchen und Geschichten.

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Regelmäßig erzähle ich für Kinder, Senioren und  Erwachsene, die im Herzen Kind geblieben sind. Gern erzähle ich Märchen auch im Wald.

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Gerne können Sie mich auch zu einer Veranstaltung einladen.

Kleiner Haewelmann

Märchen und Geschichten im Tonstudio eingesprochen

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Märchenerzählerin
Als ich noch klein warBärbel Bitterlich
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Emma besucht OmaBärbel Bitterlich
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Mama und Papa heiratenBärbel Bitterlich
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Märchenpraxis

Umgang mit Märchen

In einer Zeit, wo es nur um äußere Dinge geht, die Sinne der Kinder ständig auf eine Flut von Bildern und Eindrücken gelenkt werden, ist es besonders wichtig, dass man als Erzieher versteht die Kinder wieder zu sich selbst zu führen. Sie müssen wieder Möglichkeiten finden eigene Bilder zu entfalten, einmal weg von vorgegebenen Bildern, Zerstreuungen und Geräuschen. Es darf einmal ganz still werden in den Seelen. Für dieses Ziel sind Märchen gute Hilfsmittel.

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Wichtel

Warum Kinder Märchen brauchen

Märchen sind wunderbare Wegbegleiter, Erzieher, Pädagogen, Sprachbildner, Anregung für Phantasie, Tröster uvm. Für viele Menschen gehören Märchen, die sie als Kind einmal gehört oder gelesen haben, zu den wichtigsten und tragenden Eindrücken für ihr Leben.

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Märchen sind nicht einfach nur Geschichten, sie sind der Erfahrungsschatz und die Weisheit der Völker. In den Märchen werden alle Probleme, die die Menschen bewegen erzählt, durchgespielt und zu einer Lösung geführt.

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Sie sprechen von der Außenwelt und von der Innenwelt unserer Seele. Das ist sehr wichtig, denn wie oft erklären wir den Kindern, was sie alles tun müssen, damit sie einmal im Leben gut dastehen. Leider vergessen wir Erwachsenen dabei, dass der Mensch auch eine innere Entwicklung durchmachen muss. Er muss lernen Worte zu finden für seine Bedürfnisse, für seine Gefühle. Er muss Vertrauen entwickeln zu anderen Menschen, zu seinem eigenen „roten Faden“. Denn nur wenn der Mensch erkennt, dass das Leben ein Weg ist, dann wird er auch lernen zu vertrauen und mit innerer Kraft an den ihm angetragenen Aufgaben wachsen können.

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In den Märchen ist immer die Rede von einem Weg, den es zu gehen gilt. Dabei gibt es verschiedene Proben zu bestehen. Es wird gezeigt, dass der Held scheitern kann, aber auch, dass er kämpft oder mit gewitzten Ideen für ihn eigentlich unbezwingbare Feinde besiegt. Der Held kann Freunde finden, die ihm helfen. Auch das kann man im Märchen lernen.

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Kinder sind sozusagen neu auf dieser Welt, sie wollen lernen, wie das Leben auf der Erde funktioniert. Sie müssen erfahren, was Moral bedeutet und wie man sie lebt. Sie müssen erfahren, dass es das Gute und Böse gibt.

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Wie geht man mit den Dingen um? Wer kann mir helfen und kann ich die Welt verändern? Das können Märchen erklären und beantworten. Kinder lernen, dass man über seine Gefühle sprechen kann, sie erfahren Worte dafür und sie lernen, dass die Dinge sich verändern.

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Kinder sind fragende Wesen. Durch ihre Fragen tasten sie sich in die unbekannte und oft genug ängstigende Welt hinein. In einer ungeordneten und unverstandenen Welt kann man nicht leben, Misstrauen und Unsicherheit wären die Folgen.

Hinter all den vielen Fragen steht mehr oder weniger ausdrücklich: „Kann ich mich in die Welt einführen? Lohnt es sich, in dieser Welt zu leben? Wo kommt alles her und wo führt alles hin? Was ist der Sinn von all dem?“

 

Nun wissen wir ja: Kinder können mehr Fragen stellen als Antworten aufnehmen. An theoretischen Abhandlungen und Beweisführungen sind sie schon gar nicht interessiert .

Aber sie sind hungrig nach Geschichten.

Und die Märchen haben mehr Antwortkraft als unsere schwachen Worte. Sie kommen aus einer längst vergangenen Zeit, aber was da erzählt wird und >irgendwann einmal< geschehen sein soll, es ereignet sich immer wieder.

Die urtümlichen Bilder, die allen Märchen zugrunde liegen, veralten nicht; immer wieder neu erweisen sie sich als gültig. >Was ich dir heute erzähle, geschah zwar vor langer, langer Zeit, aber pass auf, morgen wirst du es auch erleben.

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Edgar Decqué nannte die Märchen >hellseherische Erzählungen<, weil sie aus unbewussten Erlebnisabläufen entstanden seien. Der innere Mensch bleibt nicht gebannt in eine festgefügte und unabhängige Wirklichkeit, sondern wird >in ein freieres Reich< gerettet.-

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Was ist es aber, was den Märchen diese Kraft schenkt? Sie geben uns zu erkennen, dass alles in der Welt belebt ist, alles ist voller Anfangskraft und voller Möglichkeiten. Und weil alles noch unterwegs ist, auf der Suche nach seiner wahren Befreiung.

Nichts muss bleiben, was es gegenwärtig ist, überall kündigt sich das Kommende an. Deshalb kann man die Märchen >Hoffnungsgeschichten< nennen.“ (Zitat Ott o Betz „Märchen als Wegbegleiter“)

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Wenn sich Eltern und Pädagogen die Arbeit erleichtern wollen, dann sind Märchen die besten Mittel um einem Kind oder Jugendlichen ein sicheres Netz zu geben.

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Ich selbst erzähle oft Märchen für Kinder und Erwachsene. Dabei ist es interessant, wie unproblematisch Kinder die Geschichten genießen, und es darf auch ein bisschen grausam sein, denn sie wissen ja, es geht am Ende alles gut aus.

Wobei die Erwachsenen die Märchen nicht so einfach hinnehmen, sehr oft erlebe ich, wie sie die Substanz zerpflücken und mit einer Moralkeule kämpfen oder einfach nicht verstehen können, wie dumm doch der Held ist oder warum die Geschichte so brutal ist. Wir Erwachsenen haben vergessen, dass die Märchen in Bildern erzählen und dass im Märchen alle Figuren zu uns gehören, wir sind in unserem Wesen –klug und dumm, gut und böse, gierig und bescheiden….

Kinder haben uns voraus, dass sie Geschichten noch als Ganzes erleben können. Sie haben nicht das Bedürfnis, alles zu zerlegen und zu hinterfragen, für sie ist es eine Begleitung des Helden und fühlt sich abenteuerlich an.

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Wie oft ist uns doch die eigene Lebensgeschichte undurchsichtig und unvorstellbar, warum uns wie was geschieht. Uns erscheint in unserem Leben vieles rätselhaft, ungerecht und sehr schlimm. Wenn wir Märchen hören, kann uns unser eigener Weg wieder klarer erscheinen, wir verstehen manche Ereignisse besser. Wir erfahren, dass es kein ewiges Glücklichsein geben kann. Unser Leben verläuft in Wellen.

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Ein Beispiel aus einem polnischen Märchen: Der Tod spricht „Leider habt ihr Menschen nicht verstanden, dass ihr lebt, um zu leiden und ihr sterbt, um euch davon auszuruhen…“ Wir sind unser ganzes Leben lang auf der Suche und hören Geschichten aus aller Welt an. Wir wissen in unserem Inneren, dass es nicht nur um Zeitvertreib geht, sondern um einen Weisheitsschatz der Menschheit. Wir verstehen unsere Welt viel besser. Wie oft sind uns die Dinge so fremd und ungewohnt? Durch die Märchen aus der ganzen Welt lernen wir sie besser verstehen.

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Märchen sind nicht harmlos, weil diese Welt nicht harmlos ist. Wir durchlaufen Phasen der Verfinsterung und der Helligkeit, werden mit dem Tod konfrontiert, um die Kostbarkeit des Lebens zu erfahren, müssen Einsamkeit erleiden, damit wir auch das Geschenk der Begegnung und der Liebe würdigen können.

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Der Mensch der nicht mehr träumen kann, ist wie ein Vogel der das Fliegen verlernt hat.

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Was Märchen eigentlich sind:

Sie können, wenn sie gut dosiert sind, Heilmittel für den Menschen sein. Wir werden im Märchen aufgefordert genau hinzuschauen, näher zu treten, genau zuzuhören, im Märchen wird das Verborgene sichtbar gemacht. Daraus entsteht die innere Selbstbestimmung, eigene Freiheit .Die klare Wortgewalt ist der Segen und die Bedrängnis im Märchen.

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Es können im Märchen die Naturgesetze nicht gelten, da sich sonst die inneren Bilder nicht vergleichbar darstellen lassen. Deshalb darf man nicht glauben, es sei nicht wahr. Die Seele und ihre Bilder sind ebenso Wirklichkeit wie die Außenwelt.

GALERIE:

Pestalozzistraße 14

08344 Grünhain-Beierfeld

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01515/3327327

baerbel.bitterlich@posteo.de

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